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Angeln in Harzer Fliessgewässern

Angeln in der Bode

Im  Harz vereinigen sich die Ursprungsflüsse Kalte Bode, Warme Bode, Rappbode und Hassel zur Bode. Die Flussrichtung ist von West nach Ost. Die eigentliche Bode beginnt am Ausgang der Wendefurther Stausees und mündet bei Bernburg in die Saale. Im Harz ist die Bode ein schnell fließendes Gebirgsfluss und demzufolge ein typisches Salmoniden- und Äschengewässer welches zum Spinn- und Fliegenfischen einlädt.

Insbesondere im Bodetal zwischen Altenbrak und Thale stellt die Bode bei entsprechender Pegelhöhe ein Wildwasser dar, das auch landschaftlich kaum zu toppen ist. Hier ist der Lebensraum von wunderschönern Regenbogen- und Bachforellen sowie Saiblingen. Diesem Wildwasser schließt sich eine ruhigere Äschenregion an, die etwa an der Seilbahn in Thale beginnt und bis Quedlinburg führt. Weiter flußabwärts können wir dann in den langsam fließenden Bereichen fast von einem Hechtgewässer sprechen. Hier lautet die Empfehlung mit Hechtspinner und Gummifisch zu angeln. Diese Boderegion ist aber auch immer für eine Überraschung gut, den der Artenreichtum ist groß. 

 

Angelberechtigungen für Gäste für den Bodeabschnitt im Landkreis Quedlinburg
(ab Mitte 2007 Landkreis Harz) sind zu erhalten:

Angelsport Dömel, Musestieg 5, 06502 Thale, Tel: 03947-772129 , info@angelsport-doemel.de

Angelzentrum Quedlinburg, Andreas Müller, Gernröder Weg 5, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946-705427, info@angelzentrum-quedlinburg.de

Der Bodeabschnitt des Angelverein" Ostharz e.V." im  LVA Sachsen-Anhalt hat folgendes Streckenverzeichnis:

1.Waldkater Thale bis unterhalb der Eisenbahnbrücke Thale - Flugangelstrecke
2. unterhalb Eisenbahnbrücke Thale bis Staustufe Friedrichsbrücke - Sperrstrecke
3. Staustufe Friedrichsbrücke bis Staustufe Einfluss Mühlengraben - Flugangelstrecke
4. Einfluss Mühlengraben bis Eingang Sportplatz Thale - Sperrstrecke
5. Sportplatz Thale bis Staustufe Möbelwerk Thale - Sportstrecke
6. Staustufe Möbelwerk bis Straßenbrücke Neinstedt - Flugangelstrecke
7. Straßenbrücke Neinstedt bis Auslauf Flottenteich Weddersleben - Sportstrecke
8. Flottenteich bis Schafsbrücke Quedlinburg - Flugangelstrecke
9. Schafsbrücke bis Einlauf Bicklingsbach - Mischgewässer
10. Einlauf Bicklingsbach bis  Einlauf Umflutgraben Ditfurt - Flugangelstrecke
11. ab Umflutgraben Ditfurt - Mischgewässer

An diesem Gewässerabschnitt gilt das FischG und die FischO LSA sowie dei Gewässerordnung des LAV Sachsen-Anhalt e.V.

Mindestmaße:
Äsche 30 cm, Bachforelle 27 cm, Regenbogenforelle 25 cm, Bachsaibling 28 cm;

Fangbegrenzung: 3 Salmoniden am Tag

Schonzeit für alle Salmoniden: 15.09 - 31.03. 

Weiterhin ist zu beachten, dass für einige Bodeabschnitte eine Harzer Salmoniden-Angelkarte erworben werden muß.

Für folgende Bodeabschnitte trifft dies zu:

- Vom Auslauf der Überleitungstalsperre Königshütte bis Stauwurzel der Talsperre Wendefurth
- Von Auslauf der Talsperre Wendefurth bis zum Einlauf des Kästenbaches
- Vom Walskater Thale bis zur Schaftsbrücke am Ortseingang Quedlinburg
- Vom Krankenhaus Quedlinburg bis zum Flutgraben Ditfurt

Weitere Informationen finden Sie unter:

Fliegenfischer und Gewässerschutzverein Bodetal e.V


Die Selke

Die Selke ist ein Harzer Fluss, der sein Quellgebiet im Unterharz bei Bärenrode ( Ortsteil von Güntersberge) hat. Ab Straßberg schlängelt sich der Fluss durch die liebliche Landschaft des Selketals. In diesem Bereich des Selketals, der bis Meisdorf reicht, ist die Selke ein schnell fliesendes Gewässer. Eine Strasse führt durch das gesamte Gebiet des Selketals, so dass es problemlos möglich ist, sich den individuell optimalen Angelplatz zu suchen. In diesem Selkeabschnitt sind vorrangig Bach- und Regenbogenforelle, Saibling aber auch Äschen anzutreffen. Diese Region ist nicht nur ein ideales Gewässer für Fliegenfischer. Es ist ein einzigartiges Naturschutzgebiet  in dem unter anderem noch Wildkatze und Muffelwild leben.

Mit etwas Glück lassen sich beim Fischen auch Wasseramsel, Schwarzstorch, Gebirgsstelze und Eisvogel beobachten. Auch ist die Selke Lebensraum von Bachneunauge und Westgroppe.

Silberhütte Silberhütte


Die Wipper

Die Wipper entspringt oberhalb von Stolberg und fließt dann in einem von Verkehrswegen nahezu unberührtem Tal genau nach Osten bis Mansfeld. Dieser Harzbereich der Wipper ist ca. 40 Kilometer lang. Dann fließt sie nach Norden und mündet in Bernburg in die Saale.

Die Wipper durchfließt im Unterharz ein Gebiet, das von Tourismus bis heute weitestgehend

unberührt geblieben ist. Auch wird sie in keiner Weise von Industrie und Gewerbe belastet. Das Fliessgewässer zu beangeln ist aber erst hinter der Wippertalsperre lohnenswert. Dort ist die Wipper zwischen 3-6 Meter breit. Es ist aber nicht immer ganz einfach die Wipper zu erreichen. Die diesbezüglichen Strapazen werden durch wunderschöne Natureindrücke vergessen gemacht. Hauptfisch der Wipper ist die Bachforelle. Zahlreich sind auch Regenbogenforelle und Äsche. 

Forellen um die 50 cm können durchaus gefangen werden. Ein Großteil der Strecke ist vom Angelverein „Wippertal“ e.V. im Mansfelder Land gepachtet.

Angelberechtigungen als Tages- oder Wochenkarte können erworben werden:

Charlys Angelshop, Charls-Timm Walter, Friedrich-Ebert-Str.13, Hettstedt,
Tel: 03476-552029 / 852221

Horst Görcke, Poststrasse, 06543 Wippra, Tel: 034775-20817

HaKuMa Angelladen, Harzgerode, Tel: 039484-3120


Die Oker

Nach verlassen des Wassers der gleichnamigen Talsperre fließt es durch das bekannte, tiefzerklüftete Okertal in die Tiefebene des Harzvorlandes. In diesem oberen Bereich  ist das Angeln nicht erlaubt. Erst wenn dieser Wildwasserbereich verlassen wurde kommt ein weiteres Tal in dem man den Schuppenträgern nachstellen kann. Ab diesem Bereich ist die Oker schon etwas „stiller“. Es ist ein hervorragendes Fliessgewässer in dem Bach- und Regenbogenforellen dominieren. Äschen sind gleichfalls zu erbeuten. Die Oker ist streckenweise von verschiedenen Angelsportvereinen gepachtet. Primär der größte Pächter

ist der ASV Braunschweig,  der im vereinseigenen Anglerheim neben Übernachtungen auch Angelberechtigungen anbietet. Dieser Verein besitzt auch zahlreiche Kiesgrubenseen im Vorharz mit jeweiligen Hauptfischarten wie Forelle, Hecht, Zander und Karpfen. Der ASV ist auch federführend bei der Initiative „Oker Lachs“ seit 1994 tätig. Bei dieser Initiative werden

Junglachse bei Vienenburg in der Oker ausgesetzt, damit diese ins angestammte Nordmeer auswandern können, um dann irgendwann zurückzukehren um in der Oker zu laichen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
ASV Braunschweig v. 1922 e. V.
Brauerskamp 2
D-38124 Braunschweig
Telefon: (0531) 5 21 28
Fax: (0531) 57 31 40
Email: asv@asv-braunschweig.de
Internet: http://www.asv-braunschweig.de

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Kurt Deterding (1. Vorsitzender), Helmut Eggestein, Thomas Fritsch, Horst Hosse, Detlev Wulff
Registergericht: Amtsgericht Braunschweig
Registernummer: VR 2277 


Die Innerste

Die Innerste ist ein ca. 95 Kilometer langer, rechter Nebenfluss der Leine in Niedersachsen. Die Innerste entspringt auf rund 615 m über NN im Harz südöstlich von Clausthal-Zellerfeld nahe der Bundesstraße 242.

  

Sie fließt bereits wenige Meter nach ihrer Quelle in den Entensumpf, einen im 16. Jahrhundert von den Clausthaler Bergleuten im Nordosten von Buntenbock angelegten Stauteich, der die erste von insgesamt sechs Staustufen der Innerste bildet.


Die Söse

Die Söse ist ein 38 km langer rechter Nebenfluss der Rhume in Niedesachsen.
Hochfläche im südwestlichen Harz. Von dort vorerst in westlicher Richtung fließend wird die Söse zwischen dem Osteroder Ortsteil Riefensbeek und dem Kernort von Osterode zu einer Vorsperre und dann zur Sösetalsperre aufgestaut. In Osterode knickt das Flüsschen nach Nordwesten ab, um sich nur Der Fluss entspringt Auf dem Acker, einer im Landkreis Osterode am Harz gelegene wenige Kilometer westlich des Harzes bei Badenhausen nach Westen und bei Eisdorf nach Süden zu wenden. In dieser Richtung durchfließt die Söse Osterode-Dorste. Danach mündet sie – in westlicher Richtung fließend – zwischen den Orten Berka und Elvershausen, beides Ortsteile von Katlenburg-Lindau im Landkreis Northeim, in die Rhume.  

Zwei Strecken der Söse sind vom Anglerverein Osterode gepachtet:

Sösestrecke 1- vom Klärwerk Osterode bis zur Eisenbrücke/Hüttebergbrücke am Ortsausgang Dorste;
Fischarten: Bachforelle, Äsche und Regenbogenforelle; Angelzeit vom 1.Sonntag im April bis 14.Oktober; Künstliche Köder jeweils nur am Einzelhaken ; Verbot von Geruchs- und Aromastoffen, 1Rute ;

Sösestrecke 2 -  Eisenbeücke/Hüttebergbrücke bis zur Einmündung in die Rhume;
Fischarten: wie Sösestrecke 1 ; am Tag 1 Rute , Nachts 2 Ruten ; Köder wie Sösestrecke 1;

Copyright by Bernd SternalAusgabestellen für Gastlizenzen:

Tabakwaren Böötcher, Eric Böttcher, Am Schilde 2 ; 37520 Osterode; Tel: 05522-3327

Angelbedarf Reinhold Bohnhorst, An der Bahn 71, 37520 Osterode, Tel: 05522-82336

Gasthaus „Freiheiter Hof“, Hauptstr. 9, 37520 Osterode, Tel: 05522-3328

Campingplatz am Sösestausee, 37520 Osterode, Tel:05522-3319

Landhaus Meyer, Sösestrasse , 37520 Osterode, Tel: 05522-3837

Angelsport Krause, Zellbach 66, Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-1424

Gastanglergebühren: 1 Tag 8,50 Euro; 2 Tage 15,00 Euro; 3 Tage 20,- ; 1 Woche 38,-


Die Oder

Die Oder ist ein ca. 56 km langer, rechter Nebenfluss der Ruhne in Niedersachsen. Sie entspringt unweit von St.Andreasberg-Oderbrück. Nachdem sie bei Oderbrück die B4 gequert hat wird sie im Oderteich das erste Mal gestaut. einige Kilometer weiter, in der Nähe der „Odertaler Mühle“ ist der Beginn der zweiten Stauung durch die Odertalsperre. Hinter der Talsperre durchfließt sie Bad Lauterberg und verlässt den Harz. Sie durchfließt dann Scharzfeld, Pöhlde, Hattdorf und Wulfen, um bei Katlenburg in die Rhume zu münden. Die Oder ist ein  Fliessgewässer in dem einguter Bestand von Bachforellen vorhanden ist.

Hier können durchaus Räuber von über 50 cm gelandet werden. Und die Bachforellen haben tiefrote Tupfen sowie eine intensiver Zeichnung, da sie nicht mit Fremdbesatz gemischt werden. Auch Regenbogenforellen sind zu finden, sie werden aber nicht besetzt, gleiches gilt für Äschen. An der Oder ist sowohl Fliegenfischen wie auch Spinnfischen erlaubt. Besonders geeignet zum Spinnfischen sind sinkende Wobbler, mit denen man die Tiefen Gumpen des Flusses gut beangeln kann. Wer hier angeln will, sollte gut zu Fuß sein. Der Fluss ist mit dem Auto nicht zu erreichen. Der Grund des Flusses besteht vorwiegend aus Sand oder Kies mit Zahlreichen tiefen Gumpen und der Wasserstand ist fast immer konstant. Grundsätzlich darf an der Oder in der Zeit vom 01.04 – 30.09 geangelt werden.

Erlaubnisscheine:

Gerald`s Anglertreff, 37412 Herzberg-Pöhlde, Tel: 05521-72190

Tageskarte 10,- Euro


Die Zorge

Copyright by Bernd SternalDer Harzfluss Zorge entspringt  westlich von Hohegeiss auf rund 500 m Höhe. Er fließt in Südliche Richtung über Zorge, Ellrich nach Nordhausen. Nordöstlich von Heringen mündet die Zorge nach ca. 40 km Fliessstrecke in die Helme. Der Fluss entwässert neben anderen Flüssen wie die Wieda, eines der niederschlagsreichsten Gebiete des Harzes. An ihrem Oberlauf ist die Zorge ein schnell fließendes Gewässer, ab Nordhausen ein friedlich dahin fließendes  mit einer durchschnittlichen Breite von 8-10 m. Es gibt mehrere Wehre und Staustrecken, die sich mit schnell fließenden Bereichen abwechseln. Die Zorge ist durchschnittlich nur zwischen 30-50 cm tief, weist aber auch tiefe Gumpen bis zu 2m auf.

Der Gewässergrund ist sandig, kiesig und teils felsig. Die Hauptfische sind Bachforellen und Äschen. Letztere vermehren sich in diesem Gewässer eigenständig und stellen eine eigenen Harzer Stamm dar, den eine besondere bräunliche Zeichnung und Färbung auszeichnet und der nur in dieser Region vorkommt. Die oberen schnell fließenden Bereiche sind den Bachforellen vorbehalten, die sich sowohl mit der Fliegenrute wie auch mit der Spinnrute gut beangeln lassen. Erfolg versprechend für den Spinnangler sind kleine Blinker sowie in tieferen Abschnitten kleine, sinkende Wobbler. Im Äschenabschnitt ist eine äußerst behutsame Vorgehensweise angeraten, da der Fluss sehr hellhörig ist.


Die Ilse

Der Harz-Fluss Ilse hat seine Quelle im Brockenmassiv. Entspringen tut sie in rund 800 m ü. NN am Nordhang des Berges, wobei sie die ersten Kilometer verdeckt fließt. Dann tritt sie in das steile, schroffe Ilsetal welches sie als schnell fließender Gebirgsbach durchfließt. Das Ilsetal ist von wildromantischer Schönheit und kann sich durchaus mit dem weitaus bekannteren Bodetal messen. Bei Ilsenburg tritt der Gebirgsbach, der inzwischen zum Fluss geworden ist, ins Harzvorland ein. Auf seinem Weg durchquert er Veckenstedt, Wasserleben, Osterwieck, Hornburg und mündet schließlich bei Börsum in die Oker. Auf ihrem Weg legt die Ilse rund 40 km zurück.

Die Ilse wir vorzugsweise als Salmoniden- und Äschengewässer beangelt. Dabei ist als Angelstrecke das Ilsestück von der Kreisgrenze Wernigerode bis zur Landesgrenze Niedersachsen besonders empfehlenswert.



 
 

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